menue1 menue2
 
   



Radiomitschnitt eines Meditationswochenendes im Kloster Himmerod

kloster1.mp3
kloster2.mp3
kloster3.mp3
 

Christliche Meditationen nach der Methode der WCCM im Kloster Himmerod

Willkommen in der Abtei Himmerod
In die grünen Falten am fließenden Wasser der Salm sandte Bernhard von Clairvaux höchstpersönlich 1135 seine geistlichen Söhne, die grauen Zisterziensermönche von
Clairvaux aus.
 

Er hatte sich selbst von der idealen Lage des Talkessels zwischen Kunowald, Salm und
sanften Anhöhen überzeugt.
Der erste Name der Abtei "Claustrum" bedeutet Insel, Hort,
Schutz und Zuflucht. In wenigen Jahren machten die Mönche das Kloster zu einem bedeutenden religiös-geistigen Mittelpunkt der Eifel. Heute noch leben, arbeiten und beten hier in Himmerod 13 Mönche.


Dieser Ort ist auch für die Initiative St. Anna seit 1992 der Ort des Auftankens, unsere Insel
und Zuflucht. Dort sind wir zu Meditations- wie auch Fastentagen mehrfach im Jahr und
freuen uns über das große Interesse an diesen angebotenen Einkehrtagen.


Es ist für viele ein Ort des Ankommens und ein zu Sich und Gott finden, aber auch eine Begegnung mit dem Andern

Meditation im Kloster Himmerod

*******************************************************

Christliche Meditationen im Anna-Haus

–Das Ruhegebet - Herzensgebet –
I
m Schweigen und ruhig werden den Raum betreten,
in dem wir nichts leisten müssen.

Nach der Methode der WCCM

Durch das schweigende, aufmerksam hörende Gegenwärtigsein vor Gott kann sich der innere Mensch reinigen, wandeln und stärken. Diese innere Sammlung orientiert sich an den Gebetsweisen der alten Wüstenväter (1), die über Jahrhunderte hinweg die orthodoxe Mönchtradition geprägt haben und inzwischen auch immer stärkeren Eingang im Westen finden. Durch das „Einsinken” der Seele findet der Mensch zu seiner Mitte und vermag so seine Orientierung und Sinnhaftigkeit für seinen weiteren Lebensweg zu finden.”
(† Pater Martin Storck OCist)

Donnerstag, den 02. Februar 2012, von 19.30 – 21.30 Uhr
Donnerstag, den 12. April 2012, von 19.30 – 21.30 Uhr
Donnerstag, den 21. Juni 2012, von 19.30 – 21.30 Uhr


Leitung: Ilse Backhaus
Still werden, sich selbst und Gott nahe sein
Das Herzensgebet spüren
Ilse Backhaus, Tel: 02151/798512,
E-Mail: Ilse.Backhaus@GMX.de

*******************************************************

Meditationswochenenden der Initiative St. Anna e.V. im Kloster Himmerod 2012
Schweigemeditation
-Das Ruhegebet- Herzensgebet-

Nach der Methode der WCCM
In Erinnerung an Pater Martin

TERMINE 2012:

23.03.- 25.03.2012
27.04.- 29.04.2012
01.06.- 03.06.2012
20.07.- 22.07.2012
24.08.- 26.08.2012
28.09.- 30.09.2012
07.12.- 09.12.2012

*******************************************************

Meditations- und Besinnungstage im Kloster Himmerod
- Termine wie oben  - Schweigemeditation nach der Methode der WCCM

Diese Tage bieten allen Teilnehmern die Möglichkeit, die innere Ruhe wieder zu finden und den “Ausstieg aus dem Alltag” zu genießen, jedenfalls für diese Zeit. Vielleicht haben sie die Gelegenheit sich selbst ein Stückchen näher zu kommen, die Kraft der Meditation neu zu entdecken, und Sie können auf diesem Wege die Nähe Gottes intensiver erfahren und
vielleicht auch
Geborgenheit spüren, zumindest eine Ahnung davon bekommen.

Sie haben Gelegenheit an den Gottesdiensten und Gebetszeiten der Mönche teilzunehmen. Das Kloster wird uns in den Tagen begleiten und die Mönche möchten gerne mit uns ins Gespräch kommen und über den Sinn des mönchischen Lebens sprechen und verwandte Fragen beantworten. Ansonsten ist ein kleines Programm vorgesehen (siehe Anlage) an dem jeder teilnehmen kann; aber es besteht kein Muss. Wenn der eine oder andere sich
vollkommen für die 3 Tage zurückziehen möchte, ist das auch in Ordnung. Vom Kloster aus können auch herrliche Wanderungen unternommen werden.

Alle Teilnehmer bekommen ein Einzel- bzw. Doppelzimmer im Kloster mit Vollpension, in
dem sie sich hoffentlich wohl fühlen. Die Zimmer sind einfach eingerichtet.

Die Übernachtungsgebühren incl. Verpflegungskosten betragen pro Tag 38,00 €. Für die Begleitung und Meditationen steht ein kleines Sparschwein zur Verfügung. Wer möchte kann es „füttern“.

Die Anreise sollte bis ca. 17.00 Uhr am Freitag erfolgen, so dass Sie Gelegenheit haben, Ihr Zimmer zu beziehen und sich ein kleinwenig umzuschauen. Wir treffen uns dann zum Abendessen um 18.15 Uhr im Parlatorium des Klosters. Hier bekommen Sie Mappen an die Hand, in denen der weitere Verlauf des Wochenendes ersichtlich ist. Ansonsten bringen Sie bitte ein offenes Herz mit und die Bereitschaft sich einmal vom klösterlichen Leben inspirieren zu lassen. Ich wünsche Ihnen allen eine gute Fahrt und freue mich auf das kommende Wochenende.

Meditieren, Schweigen, Hören, sich auf den Weg in die Mitte machen, Spaziergänge, Gedankenaustausch, Teilnahme am Stundengebet der Mönche ist möglich. Das sind im Wesentlichen die Bausteine für dieses Wochenende.

Tagesablauf

Freitag: 
Anreise bis ca. 17.00 Uhr

17.00 Uhr Anreise
Zeit sich einzurichten und sich umzuschauen 
18.15 Uhr Abendessen 
19.30  Uhr Komplete
20.15  Uhr Treffen im Tagesraum 
Wir stimmen uns ein  - Meditation und Abschluss des Tages                                                             

Samstag,
Wer möchte kann wahrnehmen:

04.15 Uhr Vigilien (Nachtwache) in der Klosterkirche
07.00 Uhr Laudes/Gebetszeit
07.30 Uhr Hl. Messe
08.15 Uhr Frühstück bis 8.45 möglich
09.30 Uhr Meditation                                                                 
11.00 Uhr Meditativer Spaziergang.........Ruhe – Stille - Abschalten.......

12.15 Uhr Mittagessen
Mittagsruhe     

15.00 Uhr Meditation
16.00 Uhr  Zeit haben……..
18.15 Uhr Abendessen
19.30 Uhr Komplete
20.15 Uhr Meditation
In Deiner Hand bin ich geborgen – In der Abtskapelle des Klosters

Sonntag,
Abreise bis ca. 17 Uhr

08.15 Uhr Frühstück
09.00 Uhr Meditation                                                                 
10.00 Uhr Hochamt
11.00 Uhr Zeit haben....

12.15 Uhr Mittagessen
13.30 Uhr Meditation -Abschluss des Wochenendes
- "Wir verabschieden uns"   

*******************************************************

 WCCM – Die Weltgemeinschaft für Christliche Meditation

Es ist das Ziel der Gemeinschaft, die Meditation in der christlichen Tradition und im Geiste
der Einheit aller Menschen zu verbreiten und zu pflegen, so wie John Main, OSB, es lehrte.

Die Gemeinschaft hat die Absicht, die christliche Meditation in die Welt zu tragen. Das geschieht mit Achtung vor der Würde der Schöpfung durch Unterweisungen und durch praktische Hilfe für alle Menschen. Christlich Meditierende werden unterstützt und ermutigt, die christliche Meditation in ihr Leben einzubeziehen. Ein Gemeinschaftsbewusstsein unter den Meditierenden soll sich entwickeln, das zu unterstützenden Meditationsgruppen auf lokaler, regionaler und überregionaler Ebene führt.

Der Dialog und die Meditation zwischen Christen aller Konfessionen sowie den Vertretern anderer kontemplativer Gemeinschaften, verschiedener Religionen und geheiligten Traditionen sollen gefördert und begleitet werden.

*******************************************************

Vollkommen ganz
Aus dem Buch von Anselm Grün: Das kleine Buch vom wahren Glück

„Seid vollkommen“, heißt es in der Bibel. Man muss jedoch genau hinhören, was hier gemeint und gesagt ist. Sicherlich ist nicht der Vollkommensheitswahn der Perfektionisten verlangt. Dieses Wort „vollkommen“, „telos“ im Griechischen, meint eigentlich vollständig, ganz sein, auf ein Ziel gerichtet sein; das Wort „telos“ kommt aus der Mysteriensprache und bedeutet ursprünglich „eingeweiht werden in das Geheimnis Gottes“. Wenn wir dafür unseren Begriff der Vollkommenheit anwenden, gehen wir an diesem Gehalt vorbei. Die Lateiner haben es schon missverstanden; denn auf sie geht die Übersetzung zurück: „perfecti estote, seid perfekt“. Aber Perfektsein ist etwas anderes als „vollkommen ganz sein“. Jesus, interpretiert dieses Wort „vollkommen“ ja mit: „wie euer himmlischer Vater, der seine Sonne über Guten und Bösen scheinen lässt“. Er verbindet beide Pole, Licht und Dunkelheit, das Gute und das Böse.

*******************************************************

Meditation

Ich möchte Ihnen an diesem Wochenende hier in Himmerod die Schweigemeditation vermitteln, d. h. eine Christliche Meditationsform, sowie ich sie bei Pater Martin in all den Jahren die ich schon nach Himmerod komme kennen gelernt und schätzen gelernt  habe. Das Herzensgebet.

Wenn man sich auf sie einlässt, führt sie bei regelmäßiger Praxis im Laufe der Zeit dazu,
wovon der oben genannte Text spricht „vollkommen ganz sein“, Gottes Gegenwart spüren. Sich in seine Nähe begeben, sich IHM überlassen. Unsere Anliegen IHM überlassen.

 
Pater Martin, verst. 18.12.2008

Ehem. Prior von Kloster Himmerod und langjähriger Begleiter und Freund  unserer Meditationsgruppen

*******************************************************

Christliche Meditation nach der WCCM
eine Brücke des Friedens und der Einheit zu sich selbst – zu Anderen - zu Gott –

Meditation sollte zur täglichen Praxis werden, denn die Christliche Meditation sowie wie wir sie hier in Himmerod an diesem Wochenende praktizieren, ist in ihren Grundzügen einfach. Sie soll dem Praktizierenden eine tiefere Dimension und Bewusstsein erschließen. Einfach dadurch, dass er täglich übt, ganz ruhig und still zu werden. Ich habe sie hier in Himmerod durch Pater Martin kennen und schätzen gelernt und möchte sie in Erinnerung an ihn an Euch weitergeben.

 Die praktische Übung wird zeigen, in welcher Weise Meditation – wie in allen Traditionen – eine Brücke des Friedens und der Einheit werden kann, die sich einem „Leben in Fülle“, wie es uns Jesus versprochen hat, entgegenstellen.

Meditation heißt Beten, alles was uns belastet lassen wir zurück, übergeben es IHM, lassen es ruhen, wie der Boden in einem See, wie Pater Martin immer sagte. Warum alles immer wieder aufwühlen, loslassen, ruhen lassen, damit das Wasser klar ist.

Was heißt Beten?

Nach einer alten Definition bedeutet Beten „Herz und Geist zu Gott erheben“. Was ist hier „Geist“ und was ist hier „Herz“? Der Geist ist, was denkt – er fragt, plant, macht sich Sorgen, träumt. Das Herz ist, was weiß – es liebt. Der Geist ist das Organ des Erkennens, das Herz das Organ der Liebe. Das geistige Bewusstsein muss schließlich jener umfassenderen Weise des Erkennens Raum geben, die das Bewusstsein des Herzens ausmacht. Lieben ist volles
Erkennen.

Als Kinder lernen wir, unsere Gebete aufzusagen, Gott um das zu bitten, was wir oder andere brauchen. Aber das ist nur das halbe Mysterium des Gebetes.

Die andere Hälfte, das ist das Gebet des Herzens, ein Gebet, bei dem wir nicht an Gott denken, nicht zu ihm sprechen, ihn nicht um irgendetwas bitten. Wir sind einfach in Gottes Gegenwart, der in uns wohnt im Heiligen Geist, dem Geist, den Jesus uns gegeben hat. Der Heilige Geist
ist Liebe, die Liebe, die Gemeinschaft der Liebe, zwischen dem Vater und dem Sohn. Dieser Geist ist es, den Jesus in das Herz jedes Menschen einhaucht. Die Meditation, das Gebet des Herzens, vereinigt uns daher mit dem menschlichen Bewusstsein Jesus im Geist.

„Denn wir wissen nicht, worum wir in rechter Weise beten sollen; der Geist selber tritt jedoch für uns ein mit Seufzen, das wir nicht in Worte fassen können“ (Römer-Brief 8.26)

Für das Beten mit dem Verstand – das Beten in Worten oder mit Gedanken – können wir Regeln aufstellen. Es gibt viele „Methoden des Gebetes aus dem Verstand, für das Gebet des Herzens jedoch gibt es keine Technik, keine Regeln“ … und wo der Geist des Herrn wirkt, da ist Freiheit.“ (2. Korinther-Brief 3.17)

Darum wollen wir an diesem Wochenende uns auf das Gebet des Herzens  einlassen, SEINE Gegenwart suchen und vielleicht spüren.

http://www.kloster-himmerod.de

 
 
 Home | Anna-Haus | Himmerod | Schulung | News / Presse | Kontakt | Impressum
  
designed by www. pinguidesign.de