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Das Anna-Haus

Neue Wege gehen - Ein Vorwort
von Gründerin Ilse Backhaus

Angefangen hat es mit einem Seminar über Traditionelle Chinesische Medizin. Neue Wege zu gehen, Menschen auf einfache Weise zu begleiten, ihnen Kraft und vielleicht Neuorientierung für den Alltag zu geben, sie aus schwierigen, krankmachenden Situationen heraus zu führen, oder sie auch auf ihrem letzten Weg zu begleiten, das war ein großer Wunsch der 1992 in mir entstand, als ich dann mit einer alternativen Heilmethode in Berührung kam, die mein ganzes Leben verändern sollte. Diese Heilmethode, wiederentdeckt von einem christlichen Mönch, die keine Heilung im medizinischen Sinne versprach, sondern lediglich dem Menschen über die Hände fürsorglich Lebenskraft vermittelt, hatte mich total fasziniert. Blockierte Lebensbereiche wurden wieder mit Kraft und Energie versorgt. Auch das ganzheitliche Denken, dass der Mensch mehr ist als Körper, klang in mir an.

Gründerin Ilse Backhaus

Ich verspürte einen tiefen Wunsch, einmal diese Methode zur erlernen, sie selbst zu lehren und diese jedem zugänglich zu machen, auch finanziell. Sie war so einfach, simpel und fürsorglich. Meine Worte waren: “Sie gehört in jede Hausapotheke.“ Diese Heilmethode war der Anfang von allem was später hinzukommen und das Anna-Haus ausmachen sollte. Für mich selbst war sie mehr als nur eine „Methode“, denn sie hatte mir einen Weg bereitet, der mich in die eigene Mitte und auf herrliche Weise tief zum Glauben zurück gebracht hat. Diesen Weg wollte ich auch anderen öffnen und möglich machen.

Mein Leben änderte sich total. Es folgten viele Ausbildungen und Seminare im Gesundheitlichen-Spirituellen- wie auch im Beratenden Bereich bevor ich meinen alten Beruf aufgab, um mich ganz der Aufgabe zu widmen,  Menschen auf Neue Weise zu begleiten.

Sie sollten um eine Anlaufstelle wissen, wieder Kraft für den Alltag bekommen, die Ruhe und die Stille wieder entdecken, sich selbst und dem andern neu begegnen zu können.

In den nun folgenden Jahren, konnte ich persönlich auch erfahren, dass die Verbindung von Gesprächen mit einer Ruhebehandlung eine herrliche Kombination darstellte, um den Menschen auf einer neuen/anderen Ebene zu begegnen. Hier konnte ich mit Meditationen, Märchen, Bildern oder entsprechenden Texten, wunderbare Erfahrungen machen und sie dann mit in eine Ruhebehandlung hinein nehmen. Auch Meditations- und Heilfastentage im Kloster, in die Stille gehen, gehörten dazu. Der Zulauf war enorm und somit war die Gründung der Initiative zwingend notwendig. Es wollte wachsen.

Kurz nach der Gründung der Initiative begegnete ich Herrn Prof. Dr. Alfred Drees und seiner wundervollen Methode der Prismatischen Gesprächsführung. Diese Begegnung und das Kennen lernen dieser Methode war von besonderer Art und Bedeutung, da ich fühlte, dass sie eine herrliche Ergänzung zu der bisher im Anna-Haus angewandten Methoden war. Zunächst vielleicht etwas befremdlich, doch je mehr ich mich mit ihr befasste und auseinander setzte, um so verständlicher und vertrauter wurde sie mir. Ähnelte sie doch in ihrer Einfachheit und Wirkung der Methode, die mein Leben und Denken so verändert hatte. Anderen Hilfestellung und Neuorientierung fürs Leben zu geben, konnte in der Tat ganz einfach sein.

In der Folge setzte ich sie dann tagtäglich in meiner Praxis ein und wunderte mich, wie einfach sie zu händeln war. Man musste sich nur auf sie einlassen. Ich sah auch hier welche Möglichkeit sie bot, blockierte Lebensbereiche zu belichten und zu harmonisieren und wie schnell man zum Kern der Problematik gelang.

Ich stellte fest, dass der Einsatz von deutungsfreien Phantasien, nicht nur faszinierend war, sondern auch noch Freude bereitete. Ich würde mir wünschen, dass diese Form der Begleitung von Menschen Schule macht und sie sich immer weiter verbreitet.

Ich habe vor, in einem Buch einmal die Arbeit in einem Anna-Haus vorzustellen und auch die Prismatische Gesprächsführung, da es auch in der Zwischenzeit nach all den Jahren etliche wundervolle Fallbeispiele gibt. Ziel der Anna-Haus-Initiative war und ist es, dem Menschen gesundheitsfördernde Methoden an die Hand zu geben und sich selbst wieder in die eigene Balance zu bringen. Die Initiative möchte ein Signal  setzen für ein fürsorgliches Miteinander- und Füreinander, religionsunabhängig.

Ihre Ilse Backhaus



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